Beiträge in Kategorie: Google


Jeder Webseitenbetreiber der ein wenig Ahnung vom Internet hat, wartet sehnsüchtig auf das Pagerankupdate. Pagerank ist schließlich das einzig wichtige was im Onlinebusiness zählt.

Das hat sich ein Seitenbetreiber auch gedacht und eine Homepage darüber/dafür gemacht, siehe selbst www.pagerankupdate.info

Da fällt mir nichts mehr dazu ein…

Eine Liste über Gefakte und Gespiegelte Seiten finden Sie hier –> http://www.webmaster-netz.de/forumdisplay.php?f=47

Nichts eignet sich besser als ein plakativer Vergleich, um für ein neues Projekt zu trommeln: Den Gefallen tun Google derzeit die Medien rund um die Welt. Das geplante Wissensprojekt Google knol sei ein “Wikipedia-Killer”, heißt es da - in mehr als einer Hinsicht ein Missverständnis.

Google gibt die Idee nicht auf, mehr sein zu wollen als nur die Adresse, über die man am besten im Web stöbern kann. Die Betreiber haben seit langem auch den Ehrgeiz, definitive und belastbare Antworten auf alle möglichen Fragen geben zu können. Google will das verfügbare Wissen der Welt bündeln und zugänglich machen - von den Weiten des Webs über die Digitalisierung der Buchbestände bis hin zum Bild der Erde an sich.

Einen ersten Versuch, Suchanfragen mit definitiven Auskünften zu beantworten, machte Google 2002 bis 2006 mit Google Answers - und scheiterte grandios. Jetzt kommt Google knol, das das Wissen der Menschen anzapfen soll - da liegt der Vergleich zur Wikipedia natürlich nahe. Aber egal, ob und zu was sich knol entwickeln wird, eine zweite Wikipedia wird das nicht. Das ist schon im Design des Projektes angelegt.

knol verhält sich zu Wikipedia wie eine Monografie zu einem Lexikon. Anders als bei der Wikipedia, wo der einzelne Autor nichts ist, der gemeinsam erarbeitete Inhalt dagegen das Maß der Dinge, sollen knol-Artikel Autorenwerke sein. Am liebsten wären Google offenbar schreibende Fachleute, die hoch kompetent aus ihren Fachbereichen berichten - in Form von stark personalisierten, mit Profilen verbundenen Artikeln.

In denen haben sie stets das letzte Wort: Zwar gibt es Kommentarfunktionen, aber die werden nur relevant, wenn die Autoren das zulassen. Das heißt auch, dass bei knol die Doppelung von Themen von Anfang an angelegt ist: Während bei der Wikipedia alle an einem Inhalt schreiben - dem einen Artikel zum Thema nämlich - konkurrieren bei knol die Autoren.

Was Google auf die Beine stellt, erscheint also mehr als Konkurrenz für heutige Fachzeitschriften - und tatsächlich liegen genau da die Chance und Risiken des Projekts.

Längst haben sich selbst akademische Autoren vor allem in der angelsächsischen Welt daran gewöhnt, in erster Linie online zu publizieren. Das ist heute weitgehend ein ehrenamtliches Geschäft: Honorare fließen nur selten, bei gedruckten Werken ist es noch nicht einmal mehr selbstverständlich, dass die Autoren auch nur Belegexemplare ihrer Werke erhalten. Man schreibt für Ruhm und Ehre, und dieser Anreiz reicht trotzdem, qualitativ höchst wertvolles Material zusammen zu bekommen - wenn man über eine genügend prestigeträchtige Plattform zur Publikation verfügt.

So ist auch im Falle knol Eitelkeit der wichtigste Anreiz. Darüber hinaus aber bietet Google knol den Autoren die Möglichkeit, am mit ihrem Know-how generierten Umsatz zu partizipieren: Erlöse aus Anzeigen sollen mit den Autoren geteilt werden. Vielleicht reicht das, manchen Fachmann dazu zu bringen, seine Artikel künftig auf einer zunächst weniger prestigeträchtigen Plattform wie dem Wissensportal eines Suchmaschinenentwicklers zu veröffentlichen.

Auf der anderen Seite schwächelt das Konzept in dem Punkt der Bewertung der Relevanz und Richtigkeit. Fachzeitschriften setzen hier auf die sogenannte Peer Review durch andere Fachleute. Bei knol werden die Peers normale Websurfer sein.

Im günstigsten Fall schafft es Google damit, durch tatsächlich geplante Wertungsfunktionen für die Nutzer zumindest zu einem vernünftigen Ranking zu kommen. Garantiert ist das aber nicht: Die Prognose sei erlaubt, dass es oft Artikel Nummer 15 sein wird, der wirklich die höchste Relevanz besitzt. Wo Nutzer, wo der viel beschworene Schwarm abstimmt, setzt sich nur zu gern das Populäre gegen das Sachliche durch. Populärwissenschaft dürfte hier eher goutiert werden als akademische Tiefe.

Wikipedia berührt all das nicht. Die Wikipedia lebt nicht nur vom Ehrgeiz nach Qualität, sondern auch von der schieren Masse ihrer Autoren und Themen. Sie speist sich aus einem nur teilweise uneigennützigen Trieb, selbst Input zu geben, um im Gegenzug ungleich mehr davon zu erhalten. Sie ist das institutionalisierte Geben und Nehmen - keine Plattform, um sich zu profilieren.

Deshalb finden sich dort neben tiefgehenden Analysen auch höchst profane Dinge aus der Popkultur, deshalb ist die Themenbreite unerreicht groß und für kein lexikalisches Konkurrenzprojekt in der Welt erreichbar. Dazu kommt die oft atemberaubende Geschwindigkeit des Internet-Lexikons: Aktuelle Ereignisse und Erkenntnisse fließen im Wortsinn sofort in die Artikel ein, denn irgendwo ist immer ein Autor wach, um die Arbeit zu tun.

Auch die Größe der Marke Google mit allen damit verbundenen Chancen wird dagegen nicht ankommen können: Bei Wikipedia mag ein etablierter Philosoph gern und mit Spaß am Exkurs über Britney Spears mitschreiben; in einem Kontext, wo er mit seinem Namen, Profil und somit Renommee für seine Inhalte steht, wird er sich in dieser Hinsicht fein zurückhalten. Ob er Lust und Zeit hat, aktuelle Dinge, die seine Positionen vielleicht sogar relativieren, immer sofort einzuflechten, steht noch auf einem anderen Blatt. Kurzum: Das Business-Modell, die Grundregeln der Projekte determinieren die Art der zu erwartenden Inhalte. Wikipedia und knol ticken einfach anders.

Chancen dürfte knol trotzdem haben. Wissensportale sind ein Trend, der im nächsten Jahr so manche Inkarnation erleben wird. Auch weil knol eher die Welt der Verlage als der Community-Projekte berührt, hat es gute Chancen: Die Nachteile gegenüber der Wikipedia fallen kleiner aus als die Vorteile gegenüber der Welt der Fachverlage. Der Rest entscheidet sich - wie immer im Web - vor allem an einer Frage: Wird es Google gelingen, die nötige kritische Masse zu erreichen, um den Netz-Nutzern die Inhaltfülle bieten zu können, die diese einfach erwarten?

Auch der Name Google ist keine Garantie. Die Zahl der gescheiterten oder erfolgfrei vor sich hinplätschernden Google-Projekte ist größer als die der Erfolge. Als Dienstleister ist Google eine Macht, an der heute niemand mehr vorbeikommt. Die Bereiche, in denen sich die Firma bisher vor allem blaue Augen abholte, sind ausgerechnet Community und Wissen. knol liegt genau auf der Schnittstelle.

Google hat mal wieder zum säubern der gleichnamigen Suchmaschine zum Rundumschlag ausgeholt und den Bewertungsalgorithmus für das PageRank-Verfahren verändert. Damit wurden einigen Namhaften Webseiten und Blogs die unter Verdacht stehen hochwertige Links auf andere Webseiten gegen Bezahlung zu setzen, teilweise bis zu 2 PageRank-Punkte abgenommen.

Via Focus Online

Unmittelbare Auswirkungen unklarOffenbar wertet Google gezielt Angebote ab, die überproportional oft auf Websites zu anderen Themen verweisen. Welche unmittelbaren Auswirkungen dies hat, ist noch nicht ganz klar – auf jeden Fall senkt es aber die Einnahmen aus dem Verkauf von Links.

Seitens Google gibt es kein offiziellen Statement und so hat jeder seine eigenen Vermutungen warum der PageRank bei manchen Seiten so radikal nach unten gerutscht ist.

  • Verkaufte Links: Bestrafung durch das anbieten von Links gegen Entgelt
  • Linknetzwerke: Zu intensives gegenseitiges Verlinken
  • Der PageRank stirbt und wird durch den TrustedRank ersetzt
  • Neuer Algorithmus mit dem Namen Orion

Was mir persönlich aufgefallen ist, das im Durchschnitt der PageRank um einen Punkt gesunken ist. Aber nicht alle wurden bestraft, so haben neue Seite die bisher einen „0er“ bzw. einen grauen Balken hatten endlich auch einen PageRank. Seiten die beim letzten Update ihren verloren hatten, sind wieder zu altem Glanz gekommen, YouTube hat nun einen PageRank von 3. Aber dies hat im Grunde alles keine Bedeutung, denn der PageRank hat nur Symbolcharakter, die wirkliche Frage lautet, was hat dieses Update mit dem Ranking zu tun?

Seit dem Update habe ich keine Veränderungen im Suchmaschinen Traffic feststellen können. Dies lässt vermuten, das die PageRank Bestrafung keinen Einfluss auf die Positionierung bei Google genommen hat. Das ist auch nichts neues, wenn man bedenkt, das der PageRank noch nie darauf Einfluss genommen hat. Ich denke, das Google hier den Linkverkäufern einfach mal das Geschäft ein bisschen vermiesen wollte.

Quelle:prometeo

Hamburg (dpa) - Die populäre Online-Videoplattform YouTube des Suchmaschinenspezialisten Google ist am Donnerstag erstmals in deutscher Fassung an den Start gegangen. Nach mehreren Monaten intensiver Gespräche mit Medienpartnern wie großen TV-Sendern habe YouTube.de für den Start kurz nach Mitternacht über 60 Inhalte-Anbieter als Partner gewinnen können, sagte Patrick Walker, bei Google und YouTube als Direktor für Medienpartnerschaften zuständig, am Donnerstag in Hamburg.

Zu den Kooperationspartnern in Deutschland zählen neben dem ZDF und anderen TV-Kanälen auch Verlage wie Gruner+Jahr, Sportvereine wie der FC Bayern München und der VfB Stuttgart, Medienanstalten wie die Deutsche Welle sowie Musikkonzerne wie Universal Music und Sony BMG. Erste lokalisierte Versionen der Plattform hatte YouTube im vergangenen Juni ins Netz gestellt, darunter Plattformen in Frankreich, Großbritannien, Irland, den Niederlanden und Spanien sowie in Japan und Brasilien. Ein deutschsprachiges Angebot war zunächst verschoben worden, da die Verhandlungen um ungeklärte Urheberrechtsfragen vor allem mit der Verwertungsgesellschaft GEMA nicht zum Abschluss gebracht werden konnten. Aus Deutschland erwartet Google eine besonders rege Nutzung der Plattform. Schon heute verzeichne YouTube insgesamt 6,5 Millionen Nutzer aus Deutschland, sagte Google-Sprecher Kai Oberbeck. Damit übertreffe YouTube bereits vor dem Start der deutschen Site konkurrierende Angebote deutlich. Für deutsche Nutzer ist es unter http://de.youtube.com künftig möglich, nach lokalen Inhalten zu suchen und neue Angebote in deutscher Sprache anzubieten. Dabei gebe es weiterhin den Zugriff auf das weltweite Angebot. Der Start wird mit einem Talent-Wettbewerb eingeläutet, bei dem die Nutzer aufgefordert sind, ihre auch skurrilen Talente zu zeigen, die vom Würfelstapeln und Jonglieren bis zum Rückwärtssingen reichen können. Der Gewinner soll am 6. Dezember bei einer «Secret Talent Show» in Berlin gekürt werden.

Quelle:http://newsticker.welt.de/index.php?channel=wir&module=dpa&id=16094522

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